
In eigener Sache
Der Bildungsstreik geht weiter!
Exilplenum am 11.03.2010
Am Donnerstag den 11.03.2010 ab 18.00 Uhr findet das nächste Exilplenum in den Räumen der ESG im Alumneum, Am Ölberg 2, statt.
Voraussichtliche Tagesordnung:
- Ankündigungen
- Reflexion des Gesprächs mit dem Senatsvorsitzenden am 02.03.2010
- Reflexion der Demo am 05.03.2010
- Aktionswoche zum Bologna-Gipfel
- AG-Berichte
- Open mic
Treffen mit dem Senatsvorsitzenden
Heute um 12.00 Uhr fand ein Treffen des Plenums mit Herrn Prof. Jannsen, dem Vorsitzenden des Senats, und einem anwesenden Verwaltungsmitglied im Sitzungssaal der Mathematik statt. Dieses Treffen wurde gestern während der insgesamt zwölfstündigen Besetzung der Uni-Verwaltung ausgehandelt.
Es wurde ein konstruktives und produktives Gespräch geführt, das zwei Themenkomplexe beinhaltete: die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und die Änderung der Maximalstudienzeit. Der Senat wird sich in den nächsten ein bis zwei Wochen forciert mit diesen Themen beschäftigen um konkrete Ergebnisse zu erreichen.
Im Sommersemester wird die Praxis der Anwesenheitspflicht abgeschafft sein, da die Anwesenheitspflicht nicht mit dem Erreichen des Lehr- und Lernzieles in Zusammenhang steht. In diesem Punkt hat der Senatsvorsitzende die selben Ansichten wie das Plenum und wird sich daher für das Anliegen der StudentInnen einsetzten.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben es nicht die Maximalstudiendauer aufzuheben, allerdings wird veranlasst, dass der gesetzliche Rahmen voll ausgeschöpft wird. Im Sommersemester wird die Hochschulverwaltung eine Mustersatzung für die Prüfungsordnungen der Fakultäten entworfen, die eine zweite Wiederholungsprüfung gestattet. Dies kommt einer faktischen Verlängerung der Maximalstudienzeit gleich. Prof. Jannsen machte klar, dass dieser Prozess durch den Bildungsstreik und die Besetzung eines Hörsaals deutlich beschleunigt wurde.
PM: Keine Räumung der besetzten Uni Regensburg
++ Ultimatum verstreicht ++ BesetzerInnen nach wie vor im H2 ++ Vater des Verteidigungsministers bekundet Solidarität ++
Nachdem seit Montag wieder im H2 übernachtet wird, hatten die BesetzerInnen gestern Nachmittag eine Räumungsdrohung der Hochschulleitung erhalten. Passiert ist nichts. Die Studierenden hatten versucht, kurzfristig möglichst zahlreich zu mobilisieren. Bei Ablauf des Ultimatums um 21h hatten sich ungefähr 80 Studierende und solidarische Schülerinnen und Schüler, Gewerkschaftler, Vertreter aus der Politik und anderweitige Symphathisanten im Hörsaal H2 eingefunden, um der wahrscheinlichen polizeilichen Räumung zu widersprechen.
Räumungsultimatum (Brief vom Rektor)
Rektor Strothotte hat uns heute am 24.02.2010 nachmittags einen Brief zukommen lassen, in dem er uns vorwirft mit der erneuten Vollbesetzung den Vertrag vom 09.02.2010 verletzt zu haben. Daher fordert uns der Rektor auf den H2 gesäubert zu verlassen und betrachtet unseren Aufenthalt hier nach 21.00 Uhr als rechtswidrig.
Brief des Rektors:
An das
sogenannte Plenum im H 2
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich stelle Folgendes fest:
In der Nacht von Montag 22.02.2010 auf Dienstag, 23.02.2010 wurde der H 2 von Studierenden des Plenums nach 24 Uhr genutzt. Dies stellt einen Verstoß gegen die am 9. Januar 2010 im H 2 getroffene Vereinbarung dar, in der die Universitätsleitung den H 2 für die inhaltliche Arbeit des Plenums werktags von 8 bis 24 Uhr zur Verfügung stellt.
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