Heute um 12.00 Uhr fand ein Treffen des Plenums mit Herrn Prof. Jannsen, dem Vorsitzenden des Senats, und einem anwesenden Verwaltungsmitglied im Sitzungssaal der Mathematik statt. Dieses Treffen wurde gestern während der insgesamt zwölfstündigen Besetzung der Uni-Verwaltung ausgehandelt.
Es wurde ein konstruktives und produktives Gespräch geführt, das zwei Themenkomplexe beinhaltete: die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und die Änderung der Maximalstudienzeit. Der Senat wird sich in den nächsten ein bis zwei Wochen forciert mit diesen Themen beschäftigen um konkrete Ergebnisse zu erreichen.
Im Sommersemester wird die Praxis der Anwesenheitspflicht abgeschafft sein, da die Anwesenheitspflicht nicht mit dem Erreichen des Lehr- und Lernzieles in Zusammenhang steht. In diesem Punkt hat der Senatsvorsitzende die selben Ansichten wie das Plenum und wird sich daher für das Anliegen der StudentInnen einsetzten.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben es nicht die Maximalstudiendauer aufzuheben, allerdings wird veranlasst, dass der gesetzliche Rahmen voll ausgeschöpft wird. Im Sommersemester wird die Hochschulverwaltung eine Mustersatzung für die Prüfungsordnungen der Fakultäten entworfen, die eine zweite Wiederholungsprüfung gestattet. Dies kommt einer faktischen Verlängerung der Maximalstudienzeit gleich. Prof. Jannsen machte klar, dass dieser Prozess durch den Bildungsstreik und die Besetzung eines Hörsaals deutlich beschleunigt wurde.